30.01.07
Wer noch Kracher übrighat.. lasst es sein!
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4 fäuste für ein meenz …
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Mal wieder was für die Nerds unter uns.. ein Scanner hat bekanntermaßen einen Schrittmotor. Wenn man diesen ansteuert, erzeugt er unterschiedliche Geschwindigkeiten udn somit unterschiedliche Frequenzen… Also ab dann und Für Elise drauf gespielt:
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Mit ein paar Tagen Verspätung gehts nun mit meinen Aufzeichnungen über unsere Clubtour weiter.. es folgt Tag 2 in Hamburg
Frisch mit einer erholsamen Stunde Schlaf gesegnet ging es nun darum, die Stadt unsicher zu machen. Am Bahnhof wurde nun endlich die heissersehnte Bratwurst erstanden und nach dem Gesetz der Thermodynamik ( Wärme = Energie ) die Kalorien der heissen Currywurst mit einem eiskalten Astra-Bierchen ausgeglichen.
Die klassische Musik, die aus den Lautsprechern überall auf dem Bahnhof erklang trieb nicht nur die ortsansässigen Zecken sondern auch uns in die Flucht und damit mitten in die Stadt.
Nun war gnadenloses Sightseeing und Shopping angesagt. Dass man hier Geld verdienen kann, sahen nicht nur die Einzelhändler, sondern auch das lokale “haste-mal-ne-Mark-Volk” fühlte sich hier pudelwohl – und glich sich bemerkenswerterweise der stilvollen Innenstadt im Sprechstil an.
Vor uns tauchte unverhofft ein 3er Grüppchen auf – er “Marke Bankkaufmann”, sie “Marke Freundin eines Bankkaufmanns” und der dritte im Bunde “Marke grasrauchender Rapper”, der dann auch in Hörweite angelangt seine besten Rhymes auspackte und anfing über Gott und die Welt zu rappen mit den beiden. Wie sich im Gespräch dann herausstellte, kannten die drei sich nicht – er hatte wohl einfach ein gesteigertes Mitteilungsbedürfnis seinen Mitmenschen gegenüber – was er aber gut hinbekam. Verdutzt zogen wir weiter.
Mit unserem bewährten Kreuzpeilungs-Verfahren ( an der Kreuzung stehen und total verpeilt durch die Straßen laufen, bis wir irgendwie unser Ziel gefunden haben ) fanden wir schließlich ins Coffeehouse, direkt über Zara residierend und mit einem tollen Blick über den Alsterarm. Gediegen und stilvoll bereiteten wir uns sogleich auf den Abend vor.
Um allen Eventualitäten begegnen zu können, folgte noch eine Photosession von “schwuler Leichtmatrose” bis “Pornoralle rallt euch alle!”.
Draußen wurde bereits für das bevorstehende pompöse Nobelstraßenfest ( Neueinweihung vom “Neuen Wall” ) abgesperrt und aufgebaut – das wollten wir uns nicht entgehen lassen. Also schnell ins Hotel ( was ja erfreulicherweise direkt gegenüber vom Bahnhof und somit direkt in der Innenstadt lag ), und stilvoll umgezogen. Anzughose, Anzugschuhe, Polohemd und ein geliehenes weißes Sakko von Dennis ließen mich durchaus seriös erscheinen. Auf der Einkaufsmeile waren dann sämtliche Nobelboutiquen und Designerläden geöffnet, natürlich stand fast nirgends ein Preis dran und natürlich wurden wir – wenn auch in schickem Outfit – teilweise argwöhnisch beobachtet. Draußen stellte Mercedes aus, ein Shuttleservice fuhr die Bonzen vor und an einer Häuserfassade spielte sich knapp eine Stunde ein geniales Artistenspektakel ab – hier einige Bilder.
Danach wurde in einem herrlichen Open-Air-Cafe – welches sich in einem Elbearm auf einem schwimmenden Steg befindet direkt unter dem Coffeehouse gemütlich ein Bierchen gezischt und beschlossen, das Kontrastprogramm in Angriff zu nehmen.
Der Kurs war also gesetzt: ab ins “Übel und Gefährlich” – dem abgefuckten Hochbunker am Ufer gelegen wo im 3. Stock in rund 10 Metern Höhe und umgeben von meterdickem Beton eine der legendären Drum n´ Bass Parties stattfand. Schon im Eingang hörte man die Bässe wummern, die sich im Lift ( mit eigenem Liftboy ) dann nach oben hin noch weiter aufschaukelten. Die Aufzugtüren gingen auf und *WUMMS* standen wir schon mitten in der Party, sahen die zuckenden Leiber, rochen das Nebelfluid und spürten die Bässe in der Magengegend.
Ich hätte vorher wissen müssen, dass unser Outfit total overdressed wirken mußte – dennoch hatte ich in einem dunklen Polo wenigstens farblich die richtige Wahl getroffen, während die beiden Jungs farblich und optisch sehr aus der Menge hervorstachen. Die beliebtesten Kleidungsstücke des Abends: alles was an Camouflage erinnerte oder Totenköpfe trug – am Besten beides.
Dennoch ein unglaublich großer und genialer Laden – rund 4 Meter hohe Decken, kaum Dröhnen aufgrund des vielen Betons, die größte DJ-Bühne die ich je gesehen habe: 2 Beamer bestrahlten die Wand hinter den DJs mit Visualisierungen – davor tanzte eine riesige Meute an lockeren, stressfreien, glücklichen Menschen zu harten Drum n´ Bass Beats, trank palettenweise Bier, und rauchte diverse Zigarettenmarken ( teilweise aromatisch verfeinert) in die Luft.
Eine zweckmäßíge, aber dennoch großzügige Bar, ein riesiger Chill-Out-Bereich und eine Garderobe rundeten den Raum ab ( der übrigens auf rund die Hälfte der eigentliche Größe abgetrennt war – hier kann man RICHTIG GROß feiern.) Nach einigen Bier waren auch Dennis und Domenico warmgelaufen, und zu dritt gingen wir auf die DnB Beats ab und schwitzen schließlich auch ganz gehörig. Das übliche HE-Programm ( High Fives, Klatschen, Pfeifen ) ersparten wir uns hier allerdings – da unangebracht.
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