18.12.06

Leidensgenossen :=)

Reingeknallt in Allgemein um 20:07 von Jaqster

Da hattest du ja wohl echt noch Glück Alter!

Als es mich damals ( ebenfalls im frühen Herbst, Höfchen, aber eine Rechtskurve) vom Rad gerissen hat, hatte ich schöne 40 km/h rauf.

Einige werden sicher sagen: “Ja, dann musst du langsam fahren mein bub!”

Danach habe ich erstmal mit einer Wurzelbürste, ja ihr hört richtig einer WURZELBÜRSTE die Wunden an Ellebogen und Hüfte notdürftig von Asphaltbrocken befreit.

Wegen des Schocks bemerkte ich auch erstmal nichts von der angebrochenen Schulter. Wenn diese auch nur einige Newton härter belastet worden wäre, hätte ich wochenlang Gips tragen müssen.

Es folgten einige schmerzhafte Tage in denen ich nachts kaum schlafen, und tagsüber nur hüftjeans-ähnliche Hosen tragen könnte, da jegliches Scheuern an der ca 10cm durchmessenden Schürfwunde arg schmerzte.

Die Ellebogen waren dann nach rund 2-3 Monaten soweit verheilt, dass die Haut nicht mehr bei jeder unachtsamen Bewegung riss, die Schulter war nach knappen 6 Monate schon fast wieder voll einsatzfähig.

Geblieben ist nur ein großer Schreck, einige kleine Narben an den Ellebogen und eine große an der Hüfte – zu bewundern gerne täglich von 10-12, Kinder zahlen nur die Hälfte…

Seitdem fahre ich auch etwas vorsichtiger, und vor allem bremse ich auch gern mal testweise auf Laub oder anderen Untergründen um das Verhalten des Rades einzuschätzen. Vor kurzem hab ich mich zwar nochmal mit dem Rad überschlagen aber diesmal hatte es nur den Tacho und die Lampe zerlegt :=)

Denkt immer daran: die Wunden gründlich säubern, MAXIMAL PFLASTER ODER BINDEN verwenden ( Taschentücher o.ä. sind nicht geeignet – die pult euch der Arzt dann wieder schön aus der Wunde raus, da diese dort verkleben… unschön!), sicherheitshalber zum Arzt, desinfizieren und wenns geht die Wunden soweit wie möglich “offen” verheilen lassen.

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13.12.06

Dennis’ Wochenanfang in KW50 – mies!

Reingeknallt in Allgemein um 14:49 von Dennis

So Leute, hier kommt ein Text, der all diejenigen erfreuen dürfte, die mich wenig bis gar nicht leiden können.

Dennis macht sich schlau, um sich ein neues Rad zu kaufen, natürlich nicht irgendeins, sondern ein schickes, neues und gutes Mountainbike soll’s sein, bitteschön! Dankeschön!
Also in paar Geschäften hier in der Stadt umgehört, schlau gemacht, letzten Samstag dann bisschen Probefahrt gemacht und auch glatt ein “Auslaufmodell” aus der 2006er Saison gekauft.
Noch paar Zubehörteile dranbauen lassen, zack, 1200€ wech… Aber was tut man nicht alles für ein so geiles Teil?

Mein neues Bike
Stolz wie Oscar gleich Samstag noch ein bisschen damit gefahren und Sonntag eine zweieinhalb stündige Radtour hingelegt, bisschen über Stock und Stein gefahren, das Ding mal bisschen beansprucht, weil in der Stadt langweilt sich das schöne Teil ja nur…
Sonntag und Montag gehen vorüber, alles bestens und Dennis ist hoch zufrieden mit dem Rad.

Dann kommt der verhängnisvolle Dienstag und hier beginnt die Geschichte:
Hab aus irgendeinem mir unbekannten Grund vier Stunden verschlafen. Eigentlich wollte ich um sieben aufstehen, damit ich um acht in der Firma bin. Na ja, irgendwie hat mein Wecker wohl gesponnen, auf jeden Fall bin ich dann um elf gut ausgeschlafen aufgewacht, was aber sogleich in blankes Entsetzen umgeschlagen ist.

Ruck zuck in der Firma angerufen, entschuldigt und gesagt, dass ich bald da bin. Fertig gemacht, aufs Rad geschwungen und losgerast. Ja ich weiß, manche von euch werden jetzt denken, beeilen bringt nix, lieber langsam machen, zu spät ist man eh. Aber das hab ich in dem Moment eben nicht gedacht, also hab ich ordentlich Gas gegeben.
Dann kam so ne unheimlich tolle Linkskurve, in der auf feuchtem Boden noch paar Blätter lagen, von denen ich mir natürlich eins für meinen Absturz ausgesucht hab…

Ich mich schön in die Linkskurve gelegt, als es mir den Hinterreifen weggezogen hat. Gestürzt, vier Meter auf dem Boden gerutscht und auf dem Radweg kurz vor der Straße zum Stillstand gekommen, so kann’s gehen…
Kamen auch direkt paar nette Passanten, die mir aufgeholfen und mich nach meinem Wohlbefinden gefragt haben. Ganz klar, in dem Moment war natürlich das Rad erst mal wichtiger, zumal es ja noch nicht mal 72 Stunden alt war.
Also erst mal auf der Straße rumgeflucht, die Wunden mit nem Taschentuch abgetupft und das Rad begutachtet.
Einer der Schaltzüge war angerissen, der Sattel ebenfalls und der Lack an der Querstange hatte nen dicken Kratzer. Dazu kam noch die nicht mehr funktionierende und völlig deformierte Vorderbremse, weshalb ich also das Fahrrad in die Firma tragen durfte, schieben ging nämlich nicht mehr.

Auf der Arbeit angekommen, erst mal alles erneut überprüft, vor allem meine Klamotten und den Rest von mir und dem Rucksack, den ich auf dem Rücken hatte. Laptop hat ne dicke Macke an der vorderen, linken Ecke, funktioniert aber noch einwandfrei, Longsleeve ist leider hinüber, halber linker Ärmel hängt mehr oder weniger in Fetzen noch da rum ;)
Dazu kamen noch Schmerzen im Rücken (Wirbelsäule), linker Teil der Hüfte (dick und blau) und die ganzen Schürfwunden an Armen, Händen und Knien.
Termin beim Arzt gemacht, wegen der Hüfte, konnte irgendwie nicht richtig laufen und Rad musste in die Werkstatt. Also erst mal um halb drei das Bike weggebracht.
Lustig war die Tour zum Radgeschäft, da wir das Teil in nen kleinen Polo reinquetschen mussten. Und da ich nicht will, dass mir jemand meine Teile am Rad abschraubt, hab ich mal sicherheitshalber alle Schnellspanner durch Schrauben ersetzen lassen.
Das sah dann im Endeffekt in etwas so aus (dickes Danke an Dom für die Hilfe!):
Tour

Geil war vor Allem auch der Assi-Gummispannzug, den wir noch ausgekramt und gleich mal benutzt haben. Wie zu Opas Zeiten…

Dann also auf zum Arzt:
Dumm nur, dass die mich nicht behandeln wollte, nachdem sie gehört hat, dass es auf dem Weg zur Arbeit passiert ist…
Auch auf meine Anfrage hin, ob sie mich behandelt, wenn ich ihr sage, dass es während meiner Freizeit passierte meinte sie, dass ich eine Überweisung zum Durchgangsarzt bekomme und dort hin muss. Immerhin hat sie mir noch ne schöne, grüne Packung mit Schmerztabletten gegeben, aber dazu später mehr.
Ich also runter zum Durchgangsarzt (gleiches Gebäude) und gefragt, wie lange ich warten müsse. Auf die Antwort der Sprechstundenhilfe hab ich eigentlich nur gewartet: “Na, also eine dreiviertel Stunde müssen Sie schon einplanen.”
Nee, danke! Also ab raus aus dem Laden und zur nächsten Apotheke, Desinfektionsmittel kaufen und erst mal die Schürfwunden richtig sauber machen (dazu ebenfalls später noch mehr).

Dann, nach einem nicht allzu langen und wenig erfolgreichen Arbeitstag wieder ab nach hause, erst mal bisschen ausruhen, was essen und danach das Rad wieder aus der Werkstatt holen, damit ich wieder rumrasen kann ;)
War sogar billiger, als ich erwartet hatte, nur 13€, davon 10€ Arbeitszeit und schlappe 3€ für den gerissenen Schaltzug.

Also wieder heim, noch kurz ausgeruht und schon gings wieder ins Extrablatt, wo ich ja (wie manche wissen) nebenbei noch als Barkeeper arbeite.
Hier noch ein Einschub zu den Schmerztabletten in der super grünen Packung ;)
In einer riesengroßen Verpackung waren gerade mal 5 Tabletten drin, dafür warens wohl ganz coole, wie die Ärztin meinte. Ich solle bei Schmerzen einfach 1-2 einwerfen, dann sollte es wieder gehen.
Gesagt, getan… Der Abend konnte kommen und da tat er. Keine Probleme hinter der Theke, alles ganz locker, den Tabletten sei Dank ;)

Heute Morgen dann wieder mit meinem Rad auf die Arbeit und ihr könnt mir glauben wenn ich schreibe, dass ich die besagte Kurve schön langsam und vorsichtig passiert hab…

Dann kam sogar noch ne tolle, bzw. lustige Überraschung und hier zurück zum Spray aus der Apotheke :)

Die Packung besagt einen Preis von 4,95€, was ihr hier auch sehen könnt:
Medikament

Heute hab ich dann mal in mein Onlinebanking geguckt und was sehe ich da?
Spay

Sieht das nicht wie 0,95€ aus???
Glaub schon, oder?

Na ja, im Endeffekt nur ein schwacher Trost, trotzdem lustig, dass in einer solch beschissenen Woche doch noch was Positives passiert.

Ich bin gespannt, wie die KW50 weitergeht, werde bei Bedarf berichten.

Und jetzt bitte ich um eine Gedenkminute für den angeschlagenen, gedemütigten und zutiefst betroffenen Dennis, damit er sich bald wieder wohl fühle…
Stopp, reicht, danke!

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07.12.06

Pizzatuning!

Reingeknallt in Döner um 16:18 von Jaqster

Nachdem ich mit einigen Jungs vor kurzem darüber gesprochen habe, wer denn nun alles seine Pizza tuned und was für geile Teile dabei rumkommen, fange ich hier mal mit ner “Standard-Pizza” an – nix großartiges aber gut getuned ist halb satt!

Dazu gibts auch passend die Studivz-Gruppe: “Fertigpizza-Tuner” – alle Mann beitreten!
Hier die Standard-Pizza, Lidl, 2.49 Euro im 3er Pack:

Als erstes mal mit etwas Salsasauce, und einigen Scheiben Salami verfeinert:

Danach noch mit *FRISCHER* Ananas nachgarniert….

Ab in den Ofen damit!

10 Minuten warten – und ab gehter! Gutes Nachtunen :=) Mehr Modelle folgen!

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03.12.06

Frederiks Medion Erfahrungen

Reingeknallt in Skandal! um 20:42 von Dennis

Den Beitrag hier poste ich für Frederik, damit das Teil bisschen durchs Netz gestreut wird.

Meine Medion Erfahrungen

1.1 Einleitung und Erklärung

1.2 Probleme über Probleme; Service über Service?

1.3 Schmerzliche Ernüchterung

1.1 Einleitung und Erklärung

Hallo zusammen,

mein Name ist Frederik und ich besitze schon –lasst mich nicht lügen- seit etwa fünf Jahren einen Medion Computer. Naja, um genau zu sein, sind es zwei. Der Alte von beiden, noch so ein „schöner“ Blauer, tut seinen Dienst immer noch sehr gut. Okay, bei dem musste der Servicemitarbeiter von Medion auch eins, zwei Mal herkommen, aber das war okay.

Der neuere mit dem schönen Namen MD8080XL, mittlerweile drei Jahre alt, tat seinen Dienst eigentlich noch nie lange Zeit reibungslos. Da ich nun schon soviel erlebt habe, teilweise echt unglaubliche Sachen, möchte ich sie hier zu Papier bringen, damit andere sich genau informieren und abschätzen können, was auf sie zukommt.

Der Schreibstil kann an manchen Stellen komisch wirken. Das liegt daran, dass das hier eine Zusammenfassung von allen bislang verfassten Texten ist und ich demnach manches Zitiere und demnach aus der Sicht dieses Tages schreibe.

Ich möchte von vornherein aber betonen, dass ich keine Hetzkampagne gegen Medion starten möchte und weiterhin stellte ich klar, dass man meine Erfahrungen sicherlich nicht verallgemeinern kann.

1.2 Probleme über Probleme

Schon öfter hatte ich Defekte an meiner Grafikkarte zu vermelden. Es war meist der Lüfter, der sich mit einem Lauten Pfeifen und Knarren Aufmerksamkeit verschaffte. Die Aufmerksamkeit habe ich ihm auch immer zu Teil kommen lassen aber dem Anschein nach war ihm das meist nicht genug. Dann ein, zwei Tage später ging der Computer dann nach ein paar Minuten aus – logisch, Grafikkarte wurde zu heiß. Ich habe den Service natürlich schon angerufen, sie schicken den Techniker vorbei. Er kam, wechselte den Lüfter und ging. Der Computer funktionierte ein, zwei, vielleicht auch drei Monate gut, dann ging das Spiel wieder von vorne los. (05.03.2006)

Ab hier geht das aufregende Spiel erst richtig los. Wieder angerufen.

Prognose des Technikers am Telefon: Ja, dann wird das wohl an der Grafikkarte liegen – alles klar. Ich würde in den nächsten Tagen Post bekommen, die die Grafikkarte enthält. Sehr gut, einfach die alte Grafikkarte in den Karton legen und zurück schicken. Das klingt ja einfach. (Es ist Montag, der 5.3.)

So sah übrigens das Bild vor dem Absturz aus:

Vor dem Absturz

Leider war es nicht so einfach.

Die neue Grafikkarte sollte mich binnen 3 Tagen erreichen. Demnach am Mittwoch/Donnerstag. Als mich am Freitag (10.03.) keine Karte erreichte, rief ich erneut bei der Hotline an. Ich war nun nach einen Hin-und-Her-Gestelle angeblich bei dem Mann gelandet, der entscheiden kann, ob ich ein Ersatzgerät (Ein Gerät welchen genauso gut oder besser wie das meine ist, aber nicht dem meinem entspricht) bekomme. Dieser wimmelte mich ab. Ich würde am Samstag oder Sonntag einen Anruf von den MEDION-Technikern erhalten.

Natürlich bekam ich keinen Anruf.

Ich war also wieder in Zugzwang. Ich rief an, hörte das “Bitte legen sie nicht auf, eine Leitung ist bereits für Sie reserviert” und hinterließ meine Email Adresse und sollte mich bis Dienstag gedulden. (Anmerkung: Ich habe nie irgendwas von denen per Mail erhalten – Weder helfender noch werbender Natur)

Dienstag. Ich rufe also wieder an. Ich werde begrüßt, weitergeleitet und abserviert. “Es tut mir leid Herr Frederik, wir können ihnen keine Grafikkarte zur Verfügung stellen und die Modelgleichen kommen frühestens Anfang April ins Lager”. -Uff.

Das war zu dem Zeitpunkt die schlechteste Erfahrung, die ich mit einem Service jemals gemacht habe. Ich wusste ja nicht, was noch so auf mich zukommt.

Das war’s erstmal bis dahin. Ich wartete noch ein paar Tage und nach acht Tagen fand ich einen kleinen Karton vor, welcher meine „neue“ Grafikkarte enthalten würde. Dachte ich.

Ich machte den Karton aus und wunderte mich direkt, warum Staub an der Grafikkarte war. Ich baute sie ein und was sah ich?

Streifen weg, aber dennoch nicht besser...

Na ja, wenigstens sind die Streifen weg. So sieht es spektakulärer aus.

Das Summen, welches meine Grafikkarte vor dem Umtausch von sich gab, wurde zwar ein wenig reduziert (Immer noch Laut!) aber die „Grafikleistung” ist so gut wie nicht mehr vorhanden. Wollt ihr mich verarschen? Mit einer Wut im Bauch rief ich am Donnerstag, 23.3. wieder bei Medion an. Die netten Herrschaften schicken mir nun zum wiederholten Male eine neue Grafikkarte zu: Am Dienstag der folgenden Woche. Somit dauert das ganze nun schon mehr als 18 Tage

Nun muss ich die “neue” Grafikkarte einschicken, die alte wieder einbauen und bis Dienstag warten.

Dienstag:

„So. Heute sollte demnach die Grafikkarte ankommen. Kam nicht. Nun rief ich da gegen Nachmittag noch mal an und fragte, was denn mit meiner Grafikkarte sei, welche gestern ankommen sollte. Da sagte man mir: Wir haben seit langem keine Grafikkarten der ihren mehr auf Lager und die kommen frühestens Mitte Mai ins Lager. Sollten die mir etwa bewusst die Unwahrheit gesagt haben? Nicht das die mir eine defekte, verstaubte Grafikkarte schicken. -Nein, die vertrösten mich auch noch ein paar Mal!“

Das waren die Erfahrungen, welche von mir vor dem eigentlichen Desaster gesammelt wurden. Ich bekam irgendwann eine funktionierende Grafikkarte und war zufrieden. Leider wieder nicht für lange Zeit.

1.3 Schmerzliche Ernüchterung

Ich weiß nicht mehr genau, ob zwischen dem erneuten defekt der Grafikkarte noch ein Austausch stattfand oder ob die lieben Medion Servicemitarbeiter mir direkt den Techniker schickten.

Auf jeden Fall war ich erst einmal richtig deprimiert, denn die Arbeit und Zeit die mich das fordern nach Ersatz gekostet hat, löst sich nun in Luft auf, da dasselbe Problem wieder vorhanden ist.

Ich rief also zum x-ten Mal bei den Jungs an.

Ich bin mir nicht sicher, ob Medion die Musik der Servicehotline geändert hat. Mir schien es so. Normalerweise konnte ich sie Mitpfeifen. Der Techniker schien überrascht von mir zu hören und meinte, wäre ja ein Unding, dass die Grafikkarte schon wieder defekt sei. Das müsste am Mainboard liegen, sagte er mir und schickte mir auch direkt einen Techniker. (Das erinnerte mich irgendwie an die Stelle aus Kapitel 1.2, wo der Mitarbeiter diagnostizierte, es würde an der Grafikkarte liegen und das sei schnell durch einen Techniker behoben.) Dieser Techniker tauschte am 30.10.2006 das Mainboard, die Grafikkarte und das Netzteil. Leider war ich an dem Termin nicht anwesend und konnte nur abends feststellen, dass der PC nicht mehr funktionierte. Richtig, der Mann hatte zwar alles getauscht aber leider dafür irgendetwas anderes kaputt gemacht. Nun lief der Computer etwa 30-45 Minuten durch und ging dann einfach aus. Seltsam!

Also schonwieder angerufen.

Diesmal sollte ich den Computer einschicken. Ich tippte einen einseitigen Brief der das Problem genau beschrieb und auch beinhaltete, dass der Fehler erst nach ca. 45 Minuten auftreten würde. Gott sei dank hatte ich mich schon vorher um einen Ersatz PC gekümmert, von dem ich übrigens dieses Schreiben hier auch verfasse (03.12.2006).

Nach etwa zwei Wochen kam der PC dann wieder bei mir zuhause an. Ich packte ihn euphorisch aus, verkabelte ihn und startete. Es Funktioniert. Ja! Nein! Es funktioniert nicht. Das Problem wurde nicht behoben, es ist genau derselbe Fehler wie vorher. Ich schaute mir dann mal den Zettel an, welcher dem PC beilag: „getauscht: Mainboard; Winstresstest 15 Min“. Ach so, die Komponente die der Techniker ja schon getauscht hatte, wurde nun noch mal getauscht und weil der Fehler ja erst nach 45 Minuten auftritt, wurde noch schnell ein 15 Minuten Test gemacht. Klasse Jungs.

Ich rief also an.

Man würde mir einen Techniker schicken. Dieser kam auch am 24.11.2006 und brachte ein neues Mainboard und eine Grafikkarte mit, tauschte sie aus, machte einen 30 Minuten dauernden Test und ging wieder. Ein wirklich netter Mann, wie alle bei Medion! Leider war der Mann keine 40 Minuten weg, stürzte der PC mit einem Bluescreen ab und nach dem Neustart wurde nicht mal mehr das Pentiumlogo korrekt dargestellt. Ich ärgerte mich sehr darüber, schrie meine Mitbewohner an. Langsam ist meine Geduld am ende, sagte ich mir und ihnen.

Was tat ich? Na, ich rief halt an!

Viel interessanter als die Tatsache, dass ich den Computer nun schonwieder eingeschickt habe ist, was der Techniker mir sagte:

So sei es Medion sehr wohl bewusst, dass die Grafikkarten bei den Computern oft kaputt gehen würden. Dies läge aber nicht an den Grafikkarten selber, sondern an den Netzteilen, welche immer die anderen Komponenten mit zuviel Spannung (?) versorgen würden. Warum zum Teufel schickt man mir dann erst dutzend Grafikkarten, Techniker und Lüfter um dann inoffiziell einzugestehen, dass es von Anfang an am Netzteil lag und wahrscheinlich auch liegt.

Heute haben wir den 03.12.2006, der Computer befindet sich bei Medion. Ich bin gespannt. Wenn ihr mir helfen und anderen Leuten die Chance geben wollt, sich zu informieren, schickt dieses Dokument hier weiter.

Gerne nehme ich auch Tipps, Kritik, grüße und sonstiges Entgegen *g*

Frederik@die-optimisten.net

Des Weiteren verzeiht mir bitte alle grammatikalischen Ungenauigkeiten und Rechtschreibfehler. Ich mach das hier nicht professionell.

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