22.10.06

Brunchen auf Berlinerisch oder: Spasti goes to Fernsehturm

Reingeknallt in Clubtour um 23:55 von Jaqster

Was macht man an einem sonnigen Sonntag Mittag mit strahlend blauem Himmel am Alexanderplatz in Berlin?

Klar – als Touri in der Schlange zum Fernsehturm anstehen, die Weltuhr besichtigen, dumm rumstehen und auf einen Stadtplan gaffen, als Komparse in einem hoch-anspruchsvollen-Actionfilm für Pro-7 arbeiten…..

….oder vielleicht doch auf der Bank sitzen, Currywurst mit Currywurst und Bier mit Bier und noch mehr Bier runterspülen, sich die ganzen Spasten in der Schlange und die 50-Euro-Hollywoodstars anschauen und sich drüber lustig machen?

Die Entscheidung war schnell klar und wurde auch sofort in die Tat umgesetzt.

Schön pralle Sonne und prall in der Sonne genossen wir also unseren letzten Tag in Berlin und ließen uns die Sonne auf den theoretisch vorhandenen – da wegrasierten – Pelz brennen.

Die ersten 2 Currywürste wanderten auch schnell in unsere hungrigen Mägen, und wurden anschließend mit viel kaltem Bier – stilecht serviert aus Plastikbechern – umspült. Frei nach dem Gesetz der Thermodynamik: “wenn ich viel heißes ( was Energiezufuhr bedeutet ) mit viel kaltem ( was zum Aufwärmen Energie benötigt ) herunterspüle, werde ich nicht fett.”

Gibt doch eben nichts besseres nach einem durchgefeierten Wochenende auf einer Bank zu chillen.

Natürlich durfte auch die Wegzehrung für die 8-stündige Autofahrt zurück nach Mainz nicht fehlen. Also nochmal schnell Nachschub geholt: Currywurst und Bier.

Außerdem wollten wir nochmal die Thüringer und die Feuerwurst der beiden WUrstbuden am Alex miteinander vergleichen – traditionsgemäß wurden auch diese mit einigen Berliner Köstlichkeiten aus der Hopfen- und Malzfabrik begossen.

Fazit: ALEX, des isses!

(c) by www.zwergenweitwurf.net
Vervielfältigung ohne schriftliche Genehmigung ausdrücklich verboten!

18.10.06

Geschäftsreise, wie ich es liebe… (die 2.)

Reingeknallt in Allgemein um 16:06 von Dennis

So, als hätte ich es nicht geahnt, auf Geschäftsreisen muss ja immer was sein…

Nicht schon genug, dass ich Montag beim Kunden ankomme und eigentlich um 19:00 Uhr noch einen Termin mit dem IT-Fachmann gehabt hätte, um alles für die Schulung am Dienstag vorzubereiten. Nein, dann kommt der Typ nicht mal bei und nach über einer halben Stunde und mehrmaligem Nachfragen, bekomme ich einen Zettel in die Hand gedrückt, der mir eigentlich alles erklären sollte.
Nur tut er das leider nicht, weil das, was der Kerl da aufgeschrieben hat, mir nichts, aber auch rein gar nichts bringt. Also darf ich mich mit dem Typen in Verbindung setzen, mir die nötigsten Informationen besorgen, um das hinzubiegen und lege los.
Als ich dann gegen kurz vor zwölf dann endlich fertig bin und fix und fertig in mein Bett falle, ahne ich noch nicht, dass ich auch am nächsten Tag wieder Spaß haben sollte.
Nach der, nebenbei wirklich super gelaufenen, Schulung steige ich in meinen (Gruß an die Bahn) 25 Minuten verspäteten, völlig überfüllten ICE Richtung Mainz ein und denke an nichts Böses.
Zuerst mal war mein reservierter Platz besetzt, was in einem wie schon erwähnt, überfüllten Zug nicht so toll ist, dann hab ich ihn doch noch geräumt bekommen und setze mich hin.
Der erste Gedanke, der mir danach durch den Kopf geschossen ist war, was denn hier so seltsam und unangenehm riecht. Ich konnte es nicht zuordnen, aber eklig wars auf jeden Fall. Mein Sitznachbar stand dann irgendwann auf und ging Richtung Tür/Toilette, da fiel mir plötzlich auf, dass ich wieder frei, unbeschwert und klar atmen konnte, der beißende Geruch in der Luft war von einer auf die andere Sekunde verschwunden. Die Hoffnung kam in mir auf, dass der Kerl an der nächsten Haltestelle aussteigt, weil er auch seine Jacke mitgenommen hatte, aber natürlich hab ich mich zu früh gefreut…
Nach ein paar Minuten kam er wieder zurück und mit ihm ebenfalls der seltsame, unerfreuliche Geruch…

Womit hab ich so was eigentlich verdient??? Ich tu’ doch niemandem was, also warum werde ich immer mit solchen komischen Leuten neben mir bestraft???

Na ja, auf jeden Fall hab ich dann aus einem Gespräch zwischen ihm und einem weiteren Fahrgast mitbekommen, dass er bis nach Frankfurt mitfährt, also war alle Hoffnung dahin, dass ich ihn bald loswerden würde, denn schießlich waren wir von den drei Stunden fahrt noch nicht mal eine unterwegs…

Könnt ihr euch vorstellen, wie froh und tief ich erst mal durchgeatmet hab, als der Typ dann in Frankfurt endlich umgestiegen ist und wir im Zug wieder “normale” Luft zum Atmen hatten?

Ich bin schon gespannt auf die nächste Geschäftsreise, ich werde berichten…

(c) by www.zwergenweitwurf.net
Vervielfältigung ohne schriftliche Genehmigung ausdrücklich verboten!

Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: