14.09.06

OH MY GOD !!!

Reingeknallt in Skandal! um 21:07 von Dennis

Nichts ahnend und Nichts befürchtend gehe ich durch den Deichmann meines Vertrauens, auf der Suche nach einem Paar schicken, aber nicht allzu teuren Halbschuhen.

Nach etwa 10 Minuten hatte ich das Passende gefunden, ein Paar braune Halbschuhe, aktueller Schnitt und schick genug für verschiedenste Anlässe.
Gekauft…

Doch was sehen meine unschuldigen und empfindlichen Augen auf dem Weg zur Kasse?
Nicht genug, dass man die kleinen Krebserreger überall sieht, sei es in zahlreichen Shows auf nicht namentliche genannten Musiksendern. Diese krächzenden Stimmen, die immer wieder und wieder meine zarten Ohren erschüttern.
Damit nicht genug, gibt es anscheinend schon Schuhe der besagten “Band”.
Ich kann es nicht glauben, sehe in die entgegengesetzte Richtung und wieder zurück, um sicher zu gehen, dass ich auch wirklich nicht träume und ein findiger Marketing-Manager tatsächlich die Todsünde begangen hat, den Namen dieser kleinen Wichtel auf Schuhe drucken zu lassen.
Wäre dies nur ein Einzelstück, gefertigt für einen abgefreakten Fan, könnte man es evtl. noch nachvollziehen, aber so sieht es leider zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht aus.
Ein ganzer Stapel der besagten Augenkrebs erregenden Treter steht vor mir…

Entsetzt über so viel Unmenschlichkeit schaffe ich es gerade noch, meine Kamera auszupacken und das Bild des Schreckens auf den Speicherstick zu bannen.
Nicht etwa, um euch, lieben Lesern, Leid zuzufügen, sehr dies lieber als ernst gemeinte Warnung. Man hat es auf euren guten Geschmack abgesehen!

Ich bin nur noch gespannt, wann ich ein kleines, naives und völlig geschmacksverkalktes Kind mit den Gummisohlen versehenen Tretern durch die Straßen flitzen sehe…

Rettet uns und lasst solche üblen Scherze, das ist wirklich nicht lustig!

Tokjo Hotel Schuhe

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13.09.06

Geschäftsreise, wie ich es liebe…

Reingeknallt in Quatsch um 18:54 von Dennis

Wie geil ist das denn???

6:30 Uhr am Morgen, eine unmenschliche Zeit, ich weiß. Aber leider lässt es sich nicht verhindern, dass ich um genau diese Zeit nicht nur schon im IC nach Frankfurt bin, um dort meinen Anschlusszug nach Fulda zu erwischen, sondern mich auch schon mit dem ersten Arschloch des Tages auseinandersetzen muss…
Ich steige also in den IC ein und mache mich auf die Suche nach meinem reservierten Sitzplatz. Wagen 21, Platz 61, ein Fensterplatz in einer Vierer-Sitzgruppe. Drei Personen sitzen bereits dort, ein Jüngling, wohl auf dem Weg zur Arbeit und zwei ältere Herrschaften, scheinbar ein Ehepaar, wobei sie auf meinem Platz sitzt und den vierten Sitzplatz der Gruppe mit einem Koffer belegt. Freundlich frage ich, ob es möglich ist, den Koffer nach unten zu stellen, damit ich mich setzen kann (man muss ja nicht zwangsläuftig am Fenster sitzen), woraf ER hingeht und den Koffer auf den Tisch legt.
Ich setze mich also erst mal in Ruhe hin, kann aber meinem Vorhaben, noch etwas auf dem Weg nach FFM zu arbeiten, nicht nachgehen, weil auf dem Tisch kein Platz für den Laptop frei ist (zur Erinnerung, der Koffer liegt drauf). Also frage ich diesmal ihn, ob es möglich ist, dass er den Koffer auf den Boden stellt, worauf er mich erst mal zur Sau macht, irgendwas brabbelt, von wegen er hätte Platzkarten reserviert (was hat das mit dem Koffer zu tun???) und so weiter und so fort…
Ich antworte, schon leicht genervt, schließlich ist es früh am Morgen und normalerweise liege ich um solche Uhrzeiten gemütlich noch eine halbe Stunde im Bett, dass ich wohl auch Platzkarten reserviert habe und wo das Problem sei, den Koffer auf den Boden zu stellen.
Der “freundliche” Herr hatte aber wohl nicht mit Gegenwehr gerechnet und so räumte er seinen Koffer mit einem tiefen Knurren und hasserfülltem Blick auf den Boden und meinte in motzigem Kinderton irgendwas von wegen, es sei schon gut. Nachdem ich nun hatte, was ich wollte, nämlich einen Abstellplatz für mein Notebook fing ich fröhlich (oder auch nicht?) an zu arbeiten und ging die Schulungsinhalte für später schon mal durch.
Seltsamerweise stand zwar für meinen Sitzplatz eine Reservierung auf der Anzeige, nicht jedoch für die anderen drei. Würde mich also wundern, wenn die beiden tatsächlich Platzkarten reserviert hätten. Einem alten Bahnkenner wie mir macht man eben nix vor, nicht mal um halb sieben morgens ;) Wie Platzkarten aussehen können, wusste der Kerl wohl auch nicht, denn er schien sichtlich verwundert, als der Schaffner kam und ich ihm mein selbst ausgedrucktes Online-Tiket der Bahn zeigte.
Blicke sagen eben manchmal wirlich mehr als tausend Worte…
Ein paar Minuten später stand der ältere Mann auf, holte eine Reisetasche von der Gepäckablage herunter, schnappte sich den Koffer, sagte etwas zu der älteren Dame und ging. Kurz darauf spricht sie mich an, ich solle mir nicht daraus machen, der Kerl sei chronisch unfreundlich und würde alle Leute so dumm anmachen. Man könne es ihm einfach nicht Recht machen.
Durch diese Aussage etwas verwundert sagte ich zu ihr, dass mir das nichts ausmacht und dass ich allerdings der Meinung war, dass die beiden zusammen gehören. Sie bestätigt dies und sagt, es sei ihr Ehemann, der aber immer mit allem unzufrieden wäre und auch sie immer nur anmotzen würde.
Ich konnte mir nach dieser freundlichen Bemerkung über ihren Ehemann ein leises Lachen nicht verkneifen und auch der Jüngling mir schräg gegenüber hatte ein amüsiertes Schmunzeln auf dem Gesicht. Ich hatte dann noch eine kurze, aber sehr nette Unterhaltung mit der Dame, warum ich so früh schon am Arbeiten bin und habe dabei erfahren, dass sie nach Amerika zur Hochzeit ihres Enkels fahren. Schade eigentlich, dass ihr Mann nicht noch mal zurück gekommen ist, ich hätte der Dame zu gern vor ihm einen schönen Urlaub gewünscht und sein dummes Gesicht dabei gesehen. Na ja, man kann ja bekanntlich nicht alles haben und abgesehen davon hat der Tag ja eben erst angefangen… ;)

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10.09.06

Clubtour Pt. 2: Hambursch Baby!

Reingeknallt in Clubtour um 22:10 von Jaqster

Autor: Jacques

Oha – da war ich wohl doch mal kurz in unserem famosen Bus Richtung Hamburg eingeschlafen. Als ich aufwache, bietet sich mir folgendes Bild:

Unverkennbar waren wir doch tatsächlich in der Hansestadt Hamburg angekommen! Ein erstes Foto am Bahnhof hielt auch gleich den aktuellen Gesundheitszustand der 3 Probanten fest:

Ganz traditionell mußte ja natürlich eine weitere flüssige Sauerei geschehen, die diesmal Domenico zu verantworten hatte. Glücklicherweise landete diese nicht ebenfalls in meinem Schritt – heißer Kaffee wäre mir dort doch sicherlich nicht ganz so gut bekommen wie kaltes Bitburger :=) Vielleicht lag es aber auch einfach nur an der klassischen Musik die in und um den Gebäudekomplex des Hauptbahnhofes herum gespielt wurde – wohl zur Vertreibung der überall vorhandenen Punks – und die uns mächtig auf die Eier ging!

Sichtlich begeistert bissen wir dann in unsere Frühstücksteilchen – die Currywurst wurde demokratisch auf einen späteren Zeitpunkt verlegt. Frisch gestärkt gings dann nach dem Deponieren des Gepäcks in einem Schließfach erstmal in die Stadt um eine Hotel für den Abend zu suchen.

Warum dieser Kandidat hier nicht in die nähere Auswahl kam, ist sicherlich schon anhand des Bildes erkennbar – für alle die Blind sind: den Zugang zum schicken Hotel St. Joseph erreicht man über eine alte Garage samt Werkbank und alten Baustoffen. Der weitere Weg führt dann über einen ebenso schmucken Parkplatz und schließlich zum Eingang des Hotels, in dem natürlich kein Licht funktionierte. Wegen unserer allgemeinen Allergie gegen dunkle Gassen, Nepper und Überfälle haben wir uns dann doch vor erreichen des Eingangs dazu entschlossen, lieber nach einem anderen Hotel zu schauen.

Nach dem Sichten diverser genialer Absteigen auf dem Kiez Marke Tresen = Tresen + Rezeption + Frühstückstisch oder auch mal Rezeption = Gitter + Panzerglas + Sicherheitsschleuse nebst Nutte entschlossen wir uns dann, doch lieber in Bahnhofnähe ein Hotel zu suchen (zumindest ist dort der Weg zur Polizeiwache nicht allzu weit, sodass Diebstahl, Mord und Totschlag wesentlich schneller und effizienter bearbeitet werden können.)

Anmerkung: Auf dem Kiez scheint die Redewendung “Hast du mal Feuer?” das geheime Zeichen der geschäftstätigen Damen zu sein, um zu bekunden dass sie noch frei sind – wie der Brikett auf dem Taxi nur nicht ganz so offensichtlich ;-)

Nach etwas shakern mit einer netten Tresendame bekamen wir die Info, dass sie zwar keine Zimmer mehr frei hätte, wohl aber der Cousin 2 Straßen weiter – und wir doch einfach ein Doppelzimmer nehmen sollten, das würde dem eh nicht auffallen wenn wir dies zu dritt belegen.

Als es dann ums duschen ging und nach 10 Minuten noch kein warmes Wasser zu erwarten war (ebenso wie mehr als eine Steckdose, einen Mülleimer, einen Tisch oder Stühle…) riefen die beiden Mieter schließlich den Hotelchef. Dieser hatte nach 15 Minuten rumschrauben – frei nach dem Motto: keine Gewalt anwenden, nur leicht mit dem Hammer draufhauen – nur den bissigen, sarkastischen Kommentar “Sie haben WOHL warmes Wasser!” abzugeben. Recht hatte er – wußte ja nur niemand, dass es 25 Minuten dauert bis man auch die Mischbatterie in der Dusche dazu belabert hat, doch endlich warmes Wasser auszuspucken.

Gesagt, getan, hin also zu besagtem Hotel. Ich mich als ortsansässiger Freund ausgegeben, und meine Tasche mit hochschleppen lassen – kurz darauf kam ich die beiden anderen dann “besuchen”. Erstmal eine Stunde auf dem Boden bequem gemacht und geschlafen. Untermalt wurde diese Idylle von dem malerischen Ausblick in den Hinterhof und akustisch von einer lärmenden Klimaanlage begleitet.

Nach dem Nickerchen hatte sich Petrus mittlerweile dazu entschlossen, WOHL kaltes Wasser auszschütten, was uns aber nicht davon abhielt uns in die Stadt aufzumachen und wieder einige Millimeter Gummi von unseren Sohlen abzulatschen. Verräterischerweise hatte der Hotelcheffe mittlerweile ein Klappbett vor unserem Zimmer deponiert – wir jedoch witterten die Falle und haben es ebenso schön dort auch stehen lassen – wir hatten schließlich einen schönen Ausweichplan für die Nächtigung in Vorbereitung – diesen Schachzug erkläre ich euch ob des Spannungsbogens dann in der nächsten Folge. Außerdem buchten wir noch schnell unser Domizil für den folgenden Tag und das supergünstige Hostel in Berlin. Auch die wohlverdiente Currywurst durfte jetzt zur Stärkung am Hauptbahnhof nicht fehlen und würde für die nächsten Tage das gesündeste Essen bleiben…..


In der nächsten Folge
geht es unter anderem um geliehene Sakkos, geliehene Porno-Sonnenbrillen, Spass im Coffee-House, Kletterartistik in der Einkaufszeile, Abgefuckte umgebaute Hochbunker, teetrinkende Türsteher, Kaffeekränzchen mit Damen aus der Herbertstraße und 16:9 Fernsehen beim Frühstück.

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07.09.06

Verseuchte Nahrungsmittel ?!??!?!?!? ;)

Reingeknallt in Skandal! um 18:21 von Dennis

Hmm, gestern Abend stehen Linda und ich im Lidl in Mainz an der Kasse…
Vor uns eine Dame, die ein Sechserpack Wasser und diverse Bioprodukte auf dem Band liegen hat.
Als sie an der Reihe ist und die freundliche Kassiererin die Waren über den Scanner ziehen will auf ein Mal ein entsetzter Aufschrei der Kundin: “Nein, nicht über den Scanner ziehen!”
Die Kassiererin, natürlich sichtlich verdutzt, fragt die Kundin, warum die Waren nicht über den Scanner gezogen werden sollen und versucht ihr klar zu machen, dass sie genau das eben tun muss, um die Sachen zu berechnen.
Die Kundin meinte nur, das sei “Energetisch nicht gut” und erkundigt sich, ob es denn keine Möglichkeit gibt, die Waren zu kassieren, ohne dass diese über den Scanner gezogen werden.
Die Lidl-Mitarbeiterin, natürlich bestrebt die Kundin zufrieden zu stellen, schlägt also alle Waren (es waren zum Glück insgesamt nur rund fünf Artikel) in einem schlauen Heft nach und tippt die Artikelnummern von Hand in die Kasse ein.
Nach einer unmenschlich langen Wartezeit für uns und alle Kunden hinter uns in der Schlange kamen wir dann doch noch an die Reihe und hatten das Vergnügen mit der Kassiererin ein paar Scherze über die Angelegenheit zu machen und uns darüber zu informieren, ob unser Abendessen denn noch “energetisch gut” ist, wenn sie das jetzt über den Scanner zieht.
Beim Verlassen des Supermarktes dann noch ein entspannter Blick auf die Dame, die ihr Fahrrad belädt, um den Heimweg anzutreten. Was sehen wir da? Ein wunderbares, rosa Damenrad mit einem rosa Fahradkorb und einer Blume daran, wie man sie normalerweise nur in Volkswagens beklopptestem Auto, dem New Beetle findet.

Vor unserem Abendessen haben wir dann noch das folgende Bild gemacht, um die energetisch leider nicht mehr ganz guten Nahrungsmittel zu dokumentieren.
Sollten wir die folgende Woche nicht mehr lebend überstehen, so vermeidet es in Zukunft, die unten gezeigten Artikel über einen Barcode-Scanner ziehen zu lassen.
Für Spätfolgen übernehmen wir selbstverständlich auch jetzt schon keine Garantie!

Energetisch nicht unbedenkliche Lebensmittel...

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05.09.06

Clubtour Pt. 1: in The Beginning There Was Frankfurt

Reingeknallt in Clubtour um 14:27 von Jaqster

Autor: Jacques

Los gings Abends um 22.02 mit der S8 nach Franke-forte, wo unsere Reise mit dem wundervollen FFM-Hamburg-Bus-Express losgehen sollte (www.ab9euro.de) Erste Lachmomente gabs gleich in der Shuttlebahn zum Terminal 1 des Flughafens, an dem der Bus abfahren sollte.. man beachte, dass der Koffer tatsächlich einem Mann gehörte.

Auf diesen Schock hin mußten wir uns erstmal stärken und marschierten im örtlichen McDonalds ein. Da ich mit einem Fux bezahlen mußte, konnte die Kassiererin erst mit Hilfe ihrer Nachbarin herausgeben – dank meinem Charme versprach mir die Kassiererin dann sogar ein Menü auf Ihre Kosten, sollte ich nach der Tour alle Füxe in die Clubs geworfen haben.

Frisch gestärkt vom Mägges gings dann Richtung Bus – worauf erstmal Verwirrung eintrat da am Port 22 angeblich nur der Bus zum Flughafen Hahn abfahren sollte.. Hartnäckiges Ignorieren dieses Gerüchtes führte uns dann allerdings doch zum Ziel: dem 4 Sterne Bus Richtung Hamburg. Abfahrt 22:35 – Ankunft würde 06:30 in Hamburg ZOB sein.

Zuerst waren da die Gedanken, welches Publikum uns wohl im Bus erwarten würde: Die Sauftruppen von Hamburg die gerade zurückfahren? Die Sauftruppen aus Frankfurt die gerade hinfahren? Omma und Oppa aufm Weg zur Butterfahrt? Abgefuckte Gestalten die in keine Bahn oder ein Flugzeug hineingelassen würden? Es stellte sich heraus, dass alle Mitfahrer ausschließlich darauf bedacht waren, in Hamburg anzukommen und die Wegstrecke möglichst leise und schlafend zu verbringen – mit uns hatte wohl keiner gerechnet ;=)

Im Bus angekommen stellte sich direkt einmal die Untauglichkeit der Dosenhalter heraus, der beim ruckartigen Anfahren des Fahrers seinen Geist aufgab, und daraufhin eine ungeduldige 0,33 Liter umfassende Menge an köstlichem Gerstensaft der Firma Bitburger direkt auf meiner Hose landete.

Domenico dachte sich danach wohl, es dem Kollegen heimzahlen zu müssen, (offiziell hieß es von seiner Seite: “Mal schauen wie das Ding aufgebaut ist und warum der bei dir immer zusammenklappt….”) und zerlegte auch seinen Dosenhalter fachmännisch in mehrere Einzelteile (Hast du die Klammer eigentlich als Andenken wieder mitgebracht und ins Album geklebt?). Auf dem Bild zu sehen: Domenicos Hand und die Haltefeder die normalerweise verhindert, dass der Dosenhalter zusammenklappt (z.B. beim rückartigen Anfahren des Fahrers…). Auf dem Bild nicht zu sehen: Domenicos schadensfrohes Lachen.

Nach dem erfolgreichen Tuning im Mc-Gyver-Stil mittels ein paar Taschentüchern des Flaschenhalters gab es allerdings damit keine Probleme mehr auf der weiteren Reise. Was lernen wir? Als erstes die Ordnungsgemäße Funktion des Dosen- bzw. Flaschenhalters überprüfen bevor man etwas hineinstellt.

Ein zweiter Zwischenstopp auf der Mitte der Strecke diente dazu, im Freien artgerechte Nahrung (Fleischwurst- bzw. zentimeterhohe Frikadellenbrötchen und schwedisches Becks-Dosenbier) zu uns zu nehmen. Außerdem fand sich an / in der Tankstelle eine Möglichkeit ein paar geparkte Bier loszuwerden.

vLnR: Fleischwurstbrot, Bier, Bier, Leberwurstbrötchen, Bier, Frikadellenbrötchen

Platz genug zum Schlafen war im Bus vorhanden, die Beine konnten schön auf der gegenüberliegenden Bank geparkt werden – ob der Fahrweise und der Kälte im Bus war dennoch nur wenig unerholsamer Schlaf zu holen.

Der nächste Teil behandelt dann die Ankunft in Hamburg, Begegnungen mit dem örtlichen “Haste-mal-n-Euro”-Volk, Abgefuckte Partylocations, Verräterische Hotelbesitzer, Frühstücksdesaster im Hamburger Hauptbahnhof und vieles mehr :=)

Fazit: Mit dem Bus am Besten Frankfurt Hauptbahnhof abfahren – dort hält er auch – und dank Zwischenstopp zwischen Airport und HBF haben wir fast 45 Minuten vergeudet. Haltezeitpunkt Airport: 22:35h, Haltezeitpunkt HBF: 23:20. Ankunft Hamburg: 06:30h. Fahrzeit also für uns: 7:55h – vom HBF wärens nur 7:10h gewesen. Nächstes Mal sind wir schlauer. Bus selbst sehr angenehm, sofern dieser nicht vollgepackt nach Hamburg tüdelt ist es sicher eine sehr günstige Alternative um quer durch Deutschland zu reisen. Die Rückfahrt in den Bimmelbahnen am Sonntag war sicherlich wesentlich geruchsintensiver, dennoch konnten wir hier besser schlafen (oder lags nur an der Übermüdung??) Mehr dazu im letzten Teil des Blogs :=)

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03.09.06

Zurück von der Tour

Reingeknallt in Clubtour um 18:29 von Jaqster

10 Tage, 3 Städte, 25 Clubs, eine Busfahrt, ein Flug, einmal ICE insgesamt nur rund 30 Stunden Schlaf und abschließend eine 8-stündige-Bimmelbahnfahrt zurück nach Mainz liegen hinter uns – die Tour ist rum. Demnächst hier Seitenweise Reviews und Artikel. Habe mir gerade erstmal Vitaminpräparate geflakt und zum ersten Mal in 10 Tagen was gesünderes als Burger-King-Nahrung zu mir genommen. Ich geh erstmal schlafen – für 2-3 Tage… Jugster

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