17.07.08

Besuch in Hamburg – Leitfaden

Reingeknallt in Clubtour um 12:29 von Jaqster

Vorbereitung
-    Digicam leermachen
-    Digicam Akkus aufladen
-    Haribos einpacken
-    Sixer kaufen
-    Pöbeln üben
-    Ausfallschritt nach hinten üben (Reaktionszeit messen auf „Geh ma n Schritt zurück..“)

-    Koffer packen

Im Bus
-    Letzte Reihe in Beschlag nehmen, dabei gehörig furzen – egal ob nötig oder nicht
-    Stefans Mitbewohner den Tony beibringen („Jungs, wisster was?…“
-    Korrekte Funktion des Bierdosenhalters sicherstellen

In den Pausen
-    Fleischworschtbrötchen auspacken
-    Bierflaschen an der Tanke abgeben (nach Bedarf).


-    In Göttingen von außen an die Tanke pissen

Ankunft
-    Total verstrahlt den Kaffe eines der Mitfahrer im Bahnhofsbistro umkippen

-    Currywurst, Pommes, Astra ordern

Instant Sleep (entfällt)
-    Bier ziehen
-    An die Rezeption gehen, „Wolt ihr jetzt zahlen oder lieber später?“
-    Bier ziehen
-    Zur Bank laufen, Geld holen
-    Bier ziehen
-    An die Rezeption, zahlen
-    Bier ziehen
-    Aufs Zimmer, kreative Verkabelung der Deckenlampen bewundern


-    Bier ziehen
-    kurzer Blick vom Balkon und ab in die City

Viel Erfolg und bis morgen Jungs!

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24.01.07

Clubtour Hamburg Tag 2..

Reingeknallt in Clubtour um 13:11 von Jaqster

Mit ein paar Tagen Verspätung gehts nun mit meinen Aufzeichnungen über unsere Clubtour weiter.. es folgt Tag 2 in Hamburg

Frisch mit einer erholsamen Stunde Schlaf gesegnet ging es nun darum, die Stadt unsicher zu machen. Am Bahnhof wurde nun endlich die heissersehnte Bratwurst erstanden und nach dem Gesetz der Thermodynamik ( Wärme = Energie ) die Kalorien der heissen Currywurst mit einem eiskalten Astra-Bierchen ausgeglichen.

Die klassische Musik, die aus den Lautsprechern überall auf dem Bahnhof erklang trieb nicht nur die ortsansässigen Zecken sondern auch uns in die Flucht und damit mitten in die Stadt.

Nun war gnadenloses Sightseeing und Shopping angesagt. Dass man hier Geld verdienen kann, sahen nicht nur die Einzelhändler, sondern auch das lokale “haste-mal-ne-Mark-Volk” fühlte sich hier pudelwohl – und glich sich bemerkenswerterweise der stilvollen Innenstadt im Sprechstil an.

Vor uns tauchte unverhofft ein 3er Grüppchen auf – er “Marke Bankkaufmann”, sie “Marke Freundin eines Bankkaufmanns” und der dritte im Bunde “Marke grasrauchender Rapper”, der dann auch in Hörweite angelangt seine besten Rhymes auspackte und anfing über Gott und die Welt zu rappen mit den beiden. Wie sich im Gespräch dann herausstellte, kannten die drei sich nicht – er hatte wohl einfach ein gesteigertes Mitteilungsbedürfnis seinen Mitmenschen gegenüber – was er aber gut hinbekam. Verdutzt zogen wir weiter.

Mit unserem bewährten Kreuzpeilungs-Verfahren ( an der Kreuzung stehen und total verpeilt durch die Straßen laufen, bis wir irgendwie unser Ziel gefunden haben ) fanden wir schließlich ins Coffeehouse, direkt über Zara residierend und mit einem tollen Blick über den Alsterarm. Gediegen und stilvoll bereiteten wir uns sogleich auf den Abend vor.
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Um allen Eventualitäten begegnen zu können, folgte noch eine Photosession von “schwuler Leichtmatrose” bis “Pornoralle rallt euch alle!”.

Draußen wurde bereits für das bevorstehende pompöse Nobelstraßenfest ( Neueinweihung vom “Neuen Wall” ) abgesperrt und aufgebaut – das wollten wir uns nicht entgehen lassen. Also schnell ins Hotel ( was ja erfreulicherweise direkt gegenüber vom Bahnhof und somit direkt in der Innenstadt lag ), und stilvoll umgezogen. Anzughose, Anzugschuhe, Polohemd und ein geliehenes weißes Sakko von Dennis ließen mich durchaus seriös erscheinen. Auf der Einkaufsmeile waren dann sämtliche Nobelboutiquen und Designerläden geöffnet, natürlich stand fast nirgends ein Preis dran und natürlich wurden wir – wenn auch in schickem Outfit – teilweise argwöhnisch beobachtet. Draußen stellte Mercedes aus, ein Shuttleservice fuhr die Bonzen vor und an einer Häuserfassade spielte sich knapp eine Stunde ein geniales Artistenspektakel ab – hier einige Bilder.
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Danach wurde in einem herrlichen Open-Air-Cafe – welches sich in einem Elbearm auf einem schwimmenden Steg befindet direkt unter dem Coffeehouse gemütlich ein Bierchen gezischt und beschlossen, das Kontrastprogramm in Angriff zu nehmen.

Der Kurs war also gesetzt: ab ins “Übel und Gefährlich” – dem abgefuckten Hochbunker am Ufer gelegen wo im 3. Stock in rund 10 Metern Höhe und umgeben von meterdickem Beton eine der legendären Drum n´ Bass Parties stattfand. Schon im Eingang hörte man die Bässe wummern, die sich im Lift ( mit eigenem Liftboy ) dann nach oben hin noch weiter aufschaukelten. Die Aufzugtüren gingen auf und *WUMMS* standen wir schon mitten in der Party, sahen die zuckenden Leiber, rochen das Nebelfluid und spürten die Bässe in der Magengegend.

Ich hätte vorher wissen müssen, dass unser Outfit total overdressed wirken mußte – dennoch hatte ich in einem dunklen Polo wenigstens farblich die richtige Wahl getroffen, während die beiden Jungs farblich und optisch sehr aus der Menge hervorstachen. Die beliebtesten Kleidungsstücke des Abends: alles was an Camouflage erinnerte oder Totenköpfe trug – am Besten beides.

Dennoch ein unglaublich großer und genialer Laden – rund 4 Meter hohe Decken, kaum Dröhnen aufgrund des vielen Betons, die größte DJ-Bühne die ich je gesehen habe: 2 Beamer bestrahlten die Wand hinter den DJs mit Visualisierungen – davor tanzte eine riesige Meute an lockeren, stressfreien, glücklichen Menschen zu harten Drum n´ Bass Beats, trank palettenweise Bier, und rauchte diverse Zigarettenmarken ( teilweise aromatisch verfeinert) in die Luft.
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Eine zweckmäßíge, aber dennoch großzügige Bar, ein riesiger Chill-Out-Bereich und eine Garderobe rundeten den Raum ab ( der übrigens auf rund die Hälfte der eigentliche Größe abgetrennt war – hier kann man RICHTIG GROß feiern.) Nach einigen Bier waren auch Dennis und Domenico warmgelaufen, und zu dritt gingen wir auf die DnB Beats ab und schwitzen schließlich auch ganz gehörig. Das übliche HE-Programm ( High Fives, Klatschen, Pfeifen ) ersparten wir uns hier allerdings – da unangebracht.

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22.10.06

Brunchen auf Berlinerisch oder: Spasti goes to Fernsehturm

Reingeknallt in Clubtour um 23:55 von Jaqster

Was macht man an einem sonnigen Sonntag Mittag mit strahlend blauem Himmel am Alexanderplatz in Berlin?

Klar – als Touri in der Schlange zum Fernsehturm anstehen, die Weltuhr besichtigen, dumm rumstehen und auf einen Stadtplan gaffen, als Komparse in einem hoch-anspruchsvollen-Actionfilm für Pro-7 arbeiten…..

….oder vielleicht doch auf der Bank sitzen, Currywurst mit Currywurst und Bier mit Bier und noch mehr Bier runterspülen, sich die ganzen Spasten in der Schlange und die 50-Euro-Hollywoodstars anschauen und sich drüber lustig machen?

Die Entscheidung war schnell klar und wurde auch sofort in die Tat umgesetzt.

Schön pralle Sonne und prall in der Sonne genossen wir also unseren letzten Tag in Berlin und ließen uns die Sonne auf den theoretisch vorhandenen – da wegrasierten – Pelz brennen.

Die ersten 2 Currywürste wanderten auch schnell in unsere hungrigen Mägen, und wurden anschließend mit viel kaltem Bier – stilecht serviert aus Plastikbechern – umspült. Frei nach dem Gesetz der Thermodynamik: “wenn ich viel heißes ( was Energiezufuhr bedeutet ) mit viel kaltem ( was zum Aufwärmen Energie benötigt ) herunterspüle, werde ich nicht fett.”

Gibt doch eben nichts besseres nach einem durchgefeierten Wochenende auf einer Bank zu chillen.

Natürlich durfte auch die Wegzehrung für die 8-stündige Autofahrt zurück nach Mainz nicht fehlen. Also nochmal schnell Nachschub geholt: Currywurst und Bier.

Außerdem wollten wir nochmal die Thüringer und die Feuerwurst der beiden WUrstbuden am Alex miteinander vergleichen – traditionsgemäß wurden auch diese mit einigen Berliner Köstlichkeiten aus der Hopfen- und Malzfabrik begossen.

Fazit: ALEX, des isses!

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10.09.06

Clubtour Pt. 2: Hambursch Baby!

Reingeknallt in Clubtour um 22:10 von Jaqster

Autor: Jacques

Oha – da war ich wohl doch mal kurz in unserem famosen Bus Richtung Hamburg eingeschlafen. Als ich aufwache, bietet sich mir folgendes Bild:

Unverkennbar waren wir doch tatsächlich in der Hansestadt Hamburg angekommen! Ein erstes Foto am Bahnhof hielt auch gleich den aktuellen Gesundheitszustand der 3 Probanten fest:

Ganz traditionell mußte ja natürlich eine weitere flüssige Sauerei geschehen, die diesmal Domenico zu verantworten hatte. Glücklicherweise landete diese nicht ebenfalls in meinem Schritt – heißer Kaffee wäre mir dort doch sicherlich nicht ganz so gut bekommen wie kaltes Bitburger :=) Vielleicht lag es aber auch einfach nur an der klassischen Musik die in und um den Gebäudekomplex des Hauptbahnhofes herum gespielt wurde – wohl zur Vertreibung der überall vorhandenen Punks – und die uns mächtig auf die Eier ging!

Sichtlich begeistert bissen wir dann in unsere Frühstücksteilchen – die Currywurst wurde demokratisch auf einen späteren Zeitpunkt verlegt. Frisch gestärkt gings dann nach dem Deponieren des Gepäcks in einem Schließfach erstmal in die Stadt um eine Hotel für den Abend zu suchen.

Warum dieser Kandidat hier nicht in die nähere Auswahl kam, ist sicherlich schon anhand des Bildes erkennbar – für alle die Blind sind: den Zugang zum schicken Hotel St. Joseph erreicht man über eine alte Garage samt Werkbank und alten Baustoffen. Der weitere Weg führt dann über einen ebenso schmucken Parkplatz und schließlich zum Eingang des Hotels, in dem natürlich kein Licht funktionierte. Wegen unserer allgemeinen Allergie gegen dunkle Gassen, Nepper und Überfälle haben wir uns dann doch vor erreichen des Eingangs dazu entschlossen, lieber nach einem anderen Hotel zu schauen.

Nach dem Sichten diverser genialer Absteigen auf dem Kiez Marke Tresen = Tresen + Rezeption + Frühstückstisch oder auch mal Rezeption = Gitter + Panzerglas + Sicherheitsschleuse nebst Nutte entschlossen wir uns dann, doch lieber in Bahnhofnähe ein Hotel zu suchen (zumindest ist dort der Weg zur Polizeiwache nicht allzu weit, sodass Diebstahl, Mord und Totschlag wesentlich schneller und effizienter bearbeitet werden können.)

Anmerkung: Auf dem Kiez scheint die Redewendung “Hast du mal Feuer?” das geheime Zeichen der geschäftstätigen Damen zu sein, um zu bekunden dass sie noch frei sind – wie der Brikett auf dem Taxi nur nicht ganz so offensichtlich ;-)

Nach etwas shakern mit einer netten Tresendame bekamen wir die Info, dass sie zwar keine Zimmer mehr frei hätte, wohl aber der Cousin 2 Straßen weiter – und wir doch einfach ein Doppelzimmer nehmen sollten, das würde dem eh nicht auffallen wenn wir dies zu dritt belegen.

Als es dann ums duschen ging und nach 10 Minuten noch kein warmes Wasser zu erwarten war (ebenso wie mehr als eine Steckdose, einen Mülleimer, einen Tisch oder Stühle…) riefen die beiden Mieter schließlich den Hotelchef. Dieser hatte nach 15 Minuten rumschrauben – frei nach dem Motto: keine Gewalt anwenden, nur leicht mit dem Hammer draufhauen – nur den bissigen, sarkastischen Kommentar “Sie haben WOHL warmes Wasser!” abzugeben. Recht hatte er – wußte ja nur niemand, dass es 25 Minuten dauert bis man auch die Mischbatterie in der Dusche dazu belabert hat, doch endlich warmes Wasser auszuspucken.

Gesagt, getan, hin also zu besagtem Hotel. Ich mich als ortsansässiger Freund ausgegeben, und meine Tasche mit hochschleppen lassen – kurz darauf kam ich die beiden anderen dann “besuchen”. Erstmal eine Stunde auf dem Boden bequem gemacht und geschlafen. Untermalt wurde diese Idylle von dem malerischen Ausblick in den Hinterhof und akustisch von einer lärmenden Klimaanlage begleitet.

Nach dem Nickerchen hatte sich Petrus mittlerweile dazu entschlossen, WOHL kaltes Wasser auszschütten, was uns aber nicht davon abhielt uns in die Stadt aufzumachen und wieder einige Millimeter Gummi von unseren Sohlen abzulatschen. Verräterischerweise hatte der Hotelcheffe mittlerweile ein Klappbett vor unserem Zimmer deponiert – wir jedoch witterten die Falle und haben es ebenso schön dort auch stehen lassen – wir hatten schließlich einen schönen Ausweichplan für die Nächtigung in Vorbereitung – diesen Schachzug erkläre ich euch ob des Spannungsbogens dann in der nächsten Folge. Außerdem buchten wir noch schnell unser Domizil für den folgenden Tag und das supergünstige Hostel in Berlin. Auch die wohlverdiente Currywurst durfte jetzt zur Stärkung am Hauptbahnhof nicht fehlen und würde für die nächsten Tage das gesündeste Essen bleiben…..


In der nächsten Folge
geht es unter anderem um geliehene Sakkos, geliehene Porno-Sonnenbrillen, Spass im Coffee-House, Kletterartistik in der Einkaufszeile, Abgefuckte umgebaute Hochbunker, teetrinkende Türsteher, Kaffeekränzchen mit Damen aus der Herbertstraße und 16:9 Fernsehen beim Frühstück.

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05.09.06

Clubtour Pt. 1: in The Beginning There Was Frankfurt

Reingeknallt in Clubtour um 14:27 von Jaqster

Autor: Jacques

Los gings Abends um 22.02 mit der S8 nach Franke-forte, wo unsere Reise mit dem wundervollen FFM-Hamburg-Bus-Express losgehen sollte (www.ab9euro.de) Erste Lachmomente gabs gleich in der Shuttlebahn zum Terminal 1 des Flughafens, an dem der Bus abfahren sollte.. man beachte, dass der Koffer tatsächlich einem Mann gehörte.

Auf diesen Schock hin mußten wir uns erstmal stärken und marschierten im örtlichen McDonalds ein. Da ich mit einem Fux bezahlen mußte, konnte die Kassiererin erst mit Hilfe ihrer Nachbarin herausgeben – dank meinem Charme versprach mir die Kassiererin dann sogar ein Menü auf Ihre Kosten, sollte ich nach der Tour alle Füxe in die Clubs geworfen haben.

Frisch gestärkt vom Mägges gings dann Richtung Bus – worauf erstmal Verwirrung eintrat da am Port 22 angeblich nur der Bus zum Flughafen Hahn abfahren sollte.. Hartnäckiges Ignorieren dieses Gerüchtes führte uns dann allerdings doch zum Ziel: dem 4 Sterne Bus Richtung Hamburg. Abfahrt 22:35 – Ankunft würde 06:30 in Hamburg ZOB sein.

Zuerst waren da die Gedanken, welches Publikum uns wohl im Bus erwarten würde: Die Sauftruppen von Hamburg die gerade zurückfahren? Die Sauftruppen aus Frankfurt die gerade hinfahren? Omma und Oppa aufm Weg zur Butterfahrt? Abgefuckte Gestalten die in keine Bahn oder ein Flugzeug hineingelassen würden? Es stellte sich heraus, dass alle Mitfahrer ausschließlich darauf bedacht waren, in Hamburg anzukommen und die Wegstrecke möglichst leise und schlafend zu verbringen – mit uns hatte wohl keiner gerechnet ;=)

Im Bus angekommen stellte sich direkt einmal die Untauglichkeit der Dosenhalter heraus, der beim ruckartigen Anfahren des Fahrers seinen Geist aufgab, und daraufhin eine ungeduldige 0,33 Liter umfassende Menge an köstlichem Gerstensaft der Firma Bitburger direkt auf meiner Hose landete.

Domenico dachte sich danach wohl, es dem Kollegen heimzahlen zu müssen, (offiziell hieß es von seiner Seite: “Mal schauen wie das Ding aufgebaut ist und warum der bei dir immer zusammenklappt….”) und zerlegte auch seinen Dosenhalter fachmännisch in mehrere Einzelteile (Hast du die Klammer eigentlich als Andenken wieder mitgebracht und ins Album geklebt?). Auf dem Bild zu sehen: Domenicos Hand und die Haltefeder die normalerweise verhindert, dass der Dosenhalter zusammenklappt (z.B. beim rückartigen Anfahren des Fahrers…). Auf dem Bild nicht zu sehen: Domenicos schadensfrohes Lachen.

Nach dem erfolgreichen Tuning im Mc-Gyver-Stil mittels ein paar Taschentüchern des Flaschenhalters gab es allerdings damit keine Probleme mehr auf der weiteren Reise. Was lernen wir? Als erstes die Ordnungsgemäße Funktion des Dosen- bzw. Flaschenhalters überprüfen bevor man etwas hineinstellt.

Ein zweiter Zwischenstopp auf der Mitte der Strecke diente dazu, im Freien artgerechte Nahrung (Fleischwurst- bzw. zentimeterhohe Frikadellenbrötchen und schwedisches Becks-Dosenbier) zu uns zu nehmen. Außerdem fand sich an / in der Tankstelle eine Möglichkeit ein paar geparkte Bier loszuwerden.

vLnR: Fleischwurstbrot, Bier, Bier, Leberwurstbrötchen, Bier, Frikadellenbrötchen

Platz genug zum Schlafen war im Bus vorhanden, die Beine konnten schön auf der gegenüberliegenden Bank geparkt werden – ob der Fahrweise und der Kälte im Bus war dennoch nur wenig unerholsamer Schlaf zu holen.

Der nächste Teil behandelt dann die Ankunft in Hamburg, Begegnungen mit dem örtlichen “Haste-mal-n-Euro”-Volk, Abgefuckte Partylocations, Verräterische Hotelbesitzer, Frühstücksdesaster im Hamburger Hauptbahnhof und vieles mehr :=)

Fazit: Mit dem Bus am Besten Frankfurt Hauptbahnhof abfahren – dort hält er auch – und dank Zwischenstopp zwischen Airport und HBF haben wir fast 45 Minuten vergeudet. Haltezeitpunkt Airport: 22:35h, Haltezeitpunkt HBF: 23:20. Ankunft Hamburg: 06:30h. Fahrzeit also für uns: 7:55h – vom HBF wärens nur 7:10h gewesen. Nächstes Mal sind wir schlauer. Bus selbst sehr angenehm, sofern dieser nicht vollgepackt nach Hamburg tüdelt ist es sicher eine sehr günstige Alternative um quer durch Deutschland zu reisen. Die Rückfahrt in den Bimmelbahnen am Sonntag war sicherlich wesentlich geruchsintensiver, dennoch konnten wir hier besser schlafen (oder lags nur an der Übermüdung??) Mehr dazu im letzten Teil des Blogs :=)

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03.09.06

Zurück von der Tour

Reingeknallt in Clubtour um 18:29 von Jaqster

10 Tage, 3 Städte, 25 Clubs, eine Busfahrt, ein Flug, einmal ICE insgesamt nur rund 30 Stunden Schlaf und abschließend eine 8-stündige-Bimmelbahnfahrt zurück nach Mainz liegen hinter uns – die Tour ist rum. Demnächst hier Seitenweise Reviews und Artikel. Habe mir gerade erstmal Vitaminpräparate geflakt und zum ersten Mal in 10 Tagen was gesünderes als Burger-King-Nahrung zu mir genommen. Ich geh erstmal schlafen – für 2-3 Tage… Jugster

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25.08.06

Alptraum

Reingeknallt in Clubtour um 12:53 von Jaqster

Ich bin fassungslos – soeben hab ich geträumt, dass ich mit Dennis telefoniere, und er mir doch allen ernstes vorgeschlagen hat, für die Busfahrt Becks Green Lemon mitzunehmen! Das muss man sich mal vorstellen! Limo! Bier was nicht nach dem Reinheitsgebot gebraut wurde! Schweissgebadet bin ich aufgewacht und glücklicherweise stand dann doch immer noch der Sixer Bitburger aufm Schreibtisch :=)

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Heut gehts los!

Reingeknallt in Clubtour um 12:45 von Jaqster

Und ich hab schonmal gepackt.. Fehlt noch was?

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23.08.06

Wir suchen den besten Club Deutschlands!

Reingeknallt in Clubtour um 15:44 von Jaqster

Ja ihr hört richtig:

Am Freitag um 23.30 Uhr beginnt für 3 partywütige Jungs aus Mainz (Dennis, Domenico, Jacques) die Reise quer durch Deutschland auf der Suche nach dem brettigsten Club in ganz Deutschland.
Zumindest haben wir uns einige Vertreter der deutschen Großstadtkultur ausgesucht, um dort die lokalen Dissen mal gewaltig aufzumischen :=)

Vorläufiger Tourplan:

Freitag, 23.30h
Einstieg Bus Frankfurt -> Hamburg

Samstag, 07:30h
verspätete Ankunft Hamburg wegen 812 Bierflaschen die den Gang blockieren – Domenico trinkt weiterhin Wasser
erstmal Currywurst mit Pommes auf dem Kiez

Montag, 13.07h
Einstieg ICE Hamburg -> Berlin
Das erste mal schlafen in rund 72 Stunden
Dennis “ich-hab-nicht-geschlafen” wird vom Schaffner wegen lauten Schnarchens geweckt
Domenico wacht auf dem Boden des Zuges 3 Abteile weiter auf
Jacques liegt in Hamburg immer noch hinter der Theke

Montag, 14.43h

Ankunft Berlin, erstmal Döner für 0,99 Euro essen

Montag, 14.45h
Döner für 0,99 Euro wieder ausspeien und Konterbier einfahren

Montag, 14.47h
Zweiter Versuch mit dem Döner – diesmal bleibt er drin

Donnerstag, 05.00h
Schnell aus dem Club raus, ins Hotel, Taschen geschnappt….

Donnerstag, 06.20h
… und auf zum Airport.
Bonziger Flug von Berlin nach München
Dennis “ich-schlaf-nicht” pennt wieder mal beim Boardfilm ein.

Donnerstag, 07.30h
Ankunft in München, Die Frisur hält, erstmal Weißwurstfrühstück und ein Maß Bier
Jacques ruft aus Hamburg an, dass es etwas später werden könnte…..

To be continued…

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